Mein Büro macht immer mal wieder eine Studitur (Studienreise), um sich interessante Landschaftsbauprojekte in Europa anzuschauen. Dieses Mal ging es nach Malmö und ich hatte natürlich das Vergnügen mitzufahren. Malmö hat wie viele europäische Hafenstädte seine Bedeutung als Industriehafen verloren und so ist in den letzten Jahren das Gebiet des alten Industriehafens schrittweise umgestaltet und ausgebaut worden. Hauptsächlich wurden Wohngebiete errichtet, die immer mal wieder mit interessanten Grünflächen durchsetzt sind. Wir waren zwei Tage in Malmö, wobei wir bis Koppenhagen geflogen und von dort aus mit dem Zug über die Öresundbrücke nach Schweden gefahren sind. Das ist schon ein sehr beeindruckendes Bauwerk! In Malmö war das Wetter super und so hat die Fahrradtour (wir haben uns vor Ort Fahrräder ausgeliehen) viel Spaß gemacht. Meine Arbeitskollegen sind ja alle ziemlich locker und so war es lustig anzusehen, dass sämtliche Spielplätze (für Studienzwecke) erprobt werden mussten. Beweisbilder gibt es hier. Malmö selbst hat mir auch sehr gefallen, da die ganze Stadt auf Fahrradfahrer ausgelegt ist, von denen es auch unheimlich viele gibt. Wenn ich mal reich werden will, dann importiere ich alte Schrottfahrräder nach Malmö! ![]()
Übernachtet haben wir in einem echt luxuriösen Hotel mit bombastischem Frühstücksbüfett. Und natürlich war es auch klasse auf Firmenkosten Essen zu gehen, vor allen Dingen am Abend, wo wir in einer Tapasbar gegessen haben. Mein Vorschlag einfach den Kellner zu fragen, ob wir nicht einen Tapasmix für 6 Personen bekommen könnten, ist allerdings an der norwegischen Individualität gescheitert. War schon eine lustige Situation, die mir ein bisschen mehr Einblick in die norwegische Seele gegeben hat.
Verfasst von: riderofthenorth | Montag, 12 Mai 2008
Russetid 3/4 Malmö
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