Was für ein Wochenende! Wunderbar! Um kurz eine Tradition zu waren, schreib ich erstmal, dass das Wetter immer noch genial ist. Sonne und strahlend blauer Himmel.
Mit diesem Post heute gibt es für euch auch ganz viele neue Bilder in meinem Webalbum. Unter anderem könnt ihr mal wieder eine Blick in mein Zimmer werfen und gleich mal die super netten Deutschen kennen lernen, von denen ich euch ja schon erzählt habe.
Okay, nun zu meinem Supersamstag. Ich hab es endlich geschafft wieder einen der Berge um Bergen herum von meiner „Noch zu besteigen“-Liste abzuhaken. Zusammen mit Marie haben wir uns an den Løvstakken heran gewagt. Der Berg liegt im Süden von Bergen und gehört zu den mittleren Kalibern. Aufgrund des Wetters bot sich eine wunderbare Aussicht, wie ihr hier auf den Bildern sehen könnt. Die Tour war wirklich ein Erlebnis und stellenweise ein ziemlich anstrengendes Abenteuer. Natürlich hatten wir keine Karte mit dabei, weil ich voll davon ausgegangen bin, dass der Weg rauf schon klar ausgeschildert und erkennbar sei. Von wegen! Weg? Haha! Es gibt ihn wohl, aber anscheinend ist der nur für Norweger sichtbar. Na ja, irgendwie haben wir es dann doch raufgeschafft, nachdem wir einfach den uns dauernd überholenden Norwegern hinter her sind. Die Aussicht hat dann aber für alle Anstrengungen entschädigt. Was für ein wunderschönes Land! Ermunternd vom bewältigten Aufstieg wollten wir dann einen anderen Weg runter nehmen und sind wieder einfach drauf los gestapft, was uns dann in einen ziemlich steilen Hang mit massenhaft Dornenbüschen und sumpfigem Boden befördert hat. Irgendwann haben wir dann doch einen als Weg erkennbaren Trampelpfad gefunden, der es aber auch in sich hatte, weil er wieder sehr steil war und plötzlich in einem Geröllfeld endete. Dort gab es dann verankerte Seile, die als Abstiegshilfe über die doch recht lockeren Gesteinsbrocken gedacht sind. Abenteuer pur!
Die ganze Sache war doch wirklich ziemlich anstrengend. Hab echt gedacht, dass ich beim anstehenden Vorspiel am Abend einfach mal aus Erschöpfung einschlafen würde. (Ja, mir ist die Doppeldeutigkeit des letzten Satzes durchaus bewusst
). Aber mir ging es dann doch erstaunlich gut und bisher hat sich auch noch kein größerer Muskelkater eingestellt. Das Vorspiel in meiner Wohnung war einfach total klasse und super lustig, wie ihr auf den Bildern hier sehen könnt. Erstaunlich wie viele Mensche ich doch in meiner Wohnung unterbringen kann und es war noch einiger Platz übrig. Ich schreib euch jetzt einfach noch ein bisschen zu den Deutschen mit denen ich gefeiert habe und welche alle sehr liebe Menschen sind. Fangen wir doch mit den Mädels an: Anne ist Krankenschwester hier. Astrid hat Binnenschifferei gelernt (genial, oder?) und ist derzeit auf Jobsuche. Marlen arbeitet im Kindergarten. Sie ist aber ein wenig von Norwegen gefrustet und wird wohl in zwei Monaten nach Deutschland zurückgehen. Marie macht hier ein Praktikum im Bereich Gesundheitsförderung. So und die Jungs: Roland ist Maler und Lackierer. Patrick ist Landschaftsgärtner und ich bin schon gespannt, ob wir mal zusammen an einem Projekt arbeiten werden. Tommy und Andi arbeiten beide für einen Energiebroker hier, wobei ich die beiden ja schon länger kennen, wie ich euch bestimmt schon mal geschrieben habe. Nach dem Vorspiel sind wir dann noch fast alle in den Scotsman, einem schottischen Pub, zum Abzappeln gegangen.
Und wenn ihr euch jetzt schon immer mal gefragt habt, wie die Norweger so drauf sind, wenn sie am Samstag weggehen, dann schaut euch doch einfach mal die letzten Bilder meines „Vorspiel“-Albums an und ihr wisst bescheid. Die spinnen die Norweger!
Naja, und ich denke, dass einige meine Bilder auch einen klaren Hinweis auf meine neue, veränderte Lebenssituation geben.
Mir geht’s gut! Ich hoffe euch allen auch!
Verfasst von: riderofthenorth | Montag, 21 April 2008
Løvstakken und Vorspiel
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Ja Mensch da is ja wat los in der kleinen Butze. Freut mich das es Dir gut geht
Von: Der Bruda am Dienstag, 22 April 2008
um 11:51